GOLD
Gold (Gold)
Always believe in your soul
You've got the power to know
You're indestructible, always believing
'Cause you are gold (Gold)
Glad that you're bound to return
There's something I could have learned
You're indestructible, always believing
– Gold, Spandau Ballet
CIRQA vs WHOOP
Nach zwei Jahren WHOOP bin ich vor neun Tagen zum Garmin CIRQA gewechselt. Warum? WHOOP lieferte bei mir zuletzt teilweise ziemlich krude und unzuverlässige Daten. Viermal wurde der Sensor zuvor bereits ausgetauscht. Irgendwann reicht’s dann auch.
Der Garmin CIRQA läuft bisher erfreulich zuverlässig und hat für mich einen entscheidenden Vorteil: Endlich landen sämtliche Daten in einem Ökosystem. Gerade beim Radfahren ist das wichtig, denn meine tatsächlichen Leistungsdaten fließen jetzt direkt in die Berechnungen von Trainingsbelastung, Leistungsfähigkeit und Erholung ein. Genau das hat mir bei WHOOP gefehlt.
Was ich nach neun Tagen außerdem sagen kann: Der CIRQA trägt sich angenehmer, zeichnet bislang ohne größere Aussetzer auf und macht insgesamt einen guten Job. Nur beim Akku ist noch Luft nach oben. Rund fünf Tage Laufzeit sind im Vergleich zu WHOOP nicht gerade üppig.
Für ein abschließendes Fazit ist es aber noch zu früh. Ich beobachte das Ganze weiter. Demnächst mehr.
HÄTTE, HÄTTE
Hätten Deniz Undav und sein VfB gestern in der 1. Halbzeit nicht so viele Chancen verballert, hätten sie am Ende nicht 0:1 gegen den HSV verloren.
NEUE AUFKLEBER
Ab sofort kann wieder munter geklebt werden.
YOU’LL NEVER WALK ALONE
Vorgestern ist jemand gestorben, den ich sehr mochte. Walk on, Thomas!
E_ NHEIT, ST
Ich kaufe ein “G” und möchte lösen: Ein Stück Geborgenheit, egal wo du bist.
DICHTMILCH ODER DICHTKLUMPEN?
Meine „Dichtmilch“ im Gravelbike nach 99 Tagen mit 2.401 Kilometern. Kein Wunder, dass das Loch vorgestern nicht dicht wurde. Notiz an mich: Dichtmilch künftig früher kontrollieren. Und öfter!
MUTPROBE?
Ich weiß nicht, ob hier seit Einführung des Euro mal saubergemacht wurde. Zum Glück ist alles frittiert, das sollte die Überlebenschancen erhöhen. Mahlzeit!
LEINEN LOS!
Ich sag mal so: Kreuzfahrten catchen mich irgendwie nicht so wirklich. Auf so einem Pott würde ich aber gerne mal ein paar Tage mitfahren und fotografieren. Obwohl das Freizeitprogramm im Vergleich zu einer AIDA sicher eher eingeschränkt ist. Und das Buffet vermutlich auch nicht ganz so üppig. Dennoch, dafür wäre ich zu haben. Vielleicht sollte ich das mal in Angriff nehmen. Oder wie man unter Seeleuten sagt: Leinen los!
BOOOOOAH!
Ich sag’s ja immer wieder: Was Hamburg kann, kann nur Hamburg.
HOME SWEET HOME
Souverän. Ungefährdet. Heimsieg. Dass ich diese drei Wörter noch mal in einem Satz verwenden darf?! Das hätte ich nicht gedacht. Von daher war gestern ein guter Tag.
2:0
DER NEUE STAR VOM KIEZ
Ich weiß nicht, wer sie (ihn?) eigentlich noch nicht gesehen und fotografiert hat. Zumindest ist es die einzige Möwe vom Kiez, die einem glücklicherweise nicht das Fischbrötchen, die überteuerte Cinammon-Roll oder die Pommes klaut. Immerhin etwas.
DIE STATISTIK LÜGT NICHT
Hier seht ihr eines meiner meistverkauften Online-Sportbilder aus dem ersten Quartal 2026. Auch eines meiner erfolgreichsten Printmotive stammt aus dieser Serie: die Frustreaktion von Luka Vuskovic beim HSV-Spiel gegen Leverkusen. Apropos Verkäufe: Ich habe mir die Zahlen mal genauer angesehen. Drei Dinge haben sich dabei einmal mehr bestätigt:
1. Online bringt regelmäßig viele Verkäufe an und nach Spieltagen. Schon allein deshalb, weil es deutlich mehr Onlinemedien als Printmedien gibt und damit auch wesentlich mehr Möglichkeiten, Bilder zu verkaufen.
2. Print bringt nach wie vor deutlich mehr Geld pro Lizenz als Online. Gerade Magazine können mit wenigen Veröffentlichungen wirtschaftlich interessanter sein als eine ganze Reihe von Onlineverkäufen.
3. Auch Sportbilder sind ein langfristiges Archivgeschäft. Gerade neutrale Aufnahmen einzelner Spieler können noch Monate oder Jahre später gefragt sein, wenn über sie berichtet wird. Das eigentliche Spiel ist dann längst Geschichte.
Da ich Statistiken liebe und nicht ignoriere, habe ich meine Art zu fotografieren, gerade beim Sport, etwas verändert. Natürlich habe ich auch vorher schon journalistisch und wirtschaftlich gedacht. Aber manchmal war ich dann doch mehr Fotograf und habe vor allem auf das schöne Bild geachtet. Inzwischen achte ich noch bewusster darauf, welche Motive später tatsächlich gebraucht werden. Denn das fotografisch schönste Bild verkauft sich nicht unbedingt am besten.
Bei journalistischen Motiven gehört auch Glück dazu. Manchmal wird ein Bild erst später interessant, weil über einen bestimmten Spieler berichtet wird. Dann zählt nicht mehr das Spiel, sondern die Person. Bei den eher nüchternen Motiven geht es noch einen Schritt weiter: möglichst neutral und vielseitig verwendbar. Vereinfacht gesagt: wenig drumherum, viel Kopf.
Für beide gilt: Man muss sie vorher auch fotografiert haben.
Fazit: Das ist alles nicht neu und vermutlich auch keine bahnbrechende Erkenntnis. Aber es verändert dennoch den eigenen Blick auf ein Fußballspiel. Und manchmal eben auch die Entscheidung, wann man auf den Auslöser drückt. Denn ein Spiel dauert eben nicht nur 90 Minuten. Es geht auch um die zwei Stunden davor und die Stunde danach.
KACKWETTER
Rucksack gepackt, Wetter scheiße, Rucksack wieder entpackt. Gestern bestes Wetter, heute Regen. Und natürlich war für heute ein Shooting draußen angesetzt. Nicht für gestern. Wäre ja auch zu einfach gewesen. Was lernen wir daraus? Gestern war heute noch morgen. Was natürlich nichts am Wetter ändert. Weder an dem von gestern noch an dem von heute. Und schon gar nicht an dem von morgen.
So viel dazu.
SCHNAPSBAUM
Klugscheißerei am Mittwoch: So sieht Vogelbeerbrand aus, bevor er zum Vogelbeerbrand wird.
KI vs TROCHA
Die KI sagt: Der Abendhimmel leuchtet in sanften Blau-, Rosa- und Orangetönen. Ein markanter Kondensstreifen zieht sich fast senkrecht durch das Bild und wird vom warmen Licht der untergehenden Sonne rosa angeleuchtet. Zusammen mit den feinen Wolken entsteht eine ruhige, fast grafische Himmelslandschaft.
Ich sage: Geiler Himmel.
STILLGESTANDEN MIT MUCKE
Ganz links auf dem Oberdeck sehen wir die Schiffsband, die einen zum Besten gegeben hat. Sieht man auch nicht alle Tage. Und hören sowieso nicht.
MSC PREZIOSA
Das Internet sagt: Die MSC Preziosa ist ein 333 Meter langes Kreuzfahrtschiff, das Platz für bis zu 4.345 Passagiere bietet. Ich sage: Für mich wären das grob überschlagen rund 4.325 Passagiere zu viel. Ahoi!
TOR DES MONATS
So eine geile Bude hab ich beim glorreichen FC St. Pauli lange nicht gesehen. Hut ab, Ricky-Jade Jones.